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16.09.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 zur Fischerinsel und nach Seligenstadt

Fischerinsel Da Michele

Es versprach ein schöner Tag zu werden, anders als im August, wo die Tour ja ins Wasser fiel. Anfangs war es zwar noch etwas kühl, so daß die meisten noch eine Jacke anbehielten, aber sehr sonnig. In Neu-Isenburg waren wir dann beim Start schon 9 Radler, die sich Richtung Lindenplatz aufmachten. Hier kamen nochmals 8 dazu – es ist ja dort auch STADTRADELN -, so daß wir dann insgesamt 17 Radler waren, die aufgrund der Gruppengröße mancherorts vor allem bei den Jüngsten für Erstaunen sorgte.


Also auf ging es am Schwimmbad vorbei bis zur Hainer Chaussee. Es dauerte etwas, bis wir dort auf der richtigen Straßenseite waren. Nicht alle Autolenker waren freundlich gesinnt, aber doch immer mehr ließen uns als Gruppe auf unserem Weg queren. Leicht bergan an der Biotest vorbei radelten wir dann am Schützenhaus vorbei. Weiter ging es am TV Dreieichenhain und am Tierheim vorbei nach Götzenhain. Dieses mal ohne Zwischenfälle. Ich kann es vorwegnehmen, es blieb auch so. Am Freiluft Cafe in Götzenhain vorbei fuhren wir auf dem Radweg entlang der Dreieichbahn zu ersten Gesundheitspause. Hier wurde sich auch der letzten Jacken erledigt, denn die Sonne und die Bewegung haben das erste frösteln vertrieben. Am Entenweiher in Urberach führte uns unser Weg am verkehrsreichen Fachmärkte Zentrum vorbei zur Rodau. Dieser Weg wird zwar von vielerlei Sportlern wie Joggern, Skatebordfahrern, Kinder auf Rollern und Laufrädern uvm. genutzt, aber immer mit viel Rücksicht. In Ober-Roden war noch einmal eine kurze Strecke auf der Hauptstraße zu überstehen, ehe wir auf Wohnstraßen Richtung Wald strebten. Nun nur nicht den Abzweig verpassen, aber es ging alles gut und nach der Brücke über die B 45 wartete mit der Himmelschneise ein ruhiger, kaum befahrener Waldweg auf uns. Am Rodgauer Kalksandsteinwerk gab es eine Bananenpause ehe wir der Himmelschneise weiter folgten. Der Radweg am Opel-Prüffeld vorbei führte leicht bergab mit Blick auf die Ausläufer des Odenwaldes nach Babenhausen. Nach dem wir durch die dortige Fußgängerzone gefahren sind trafen wir das erste Mal auf die Gersprenz, die uns nun bis zu unserer Mittagspause begleiten sollte. Mit der Harreshäuser Allee wartete nun ein Highlite. Sowohl die Straße, als auch der Radweg ist hier beidseitig mit Bäumen gesäumt. Eine Besonderheit ist diese parallele Allee allemal. Über den Papiermühlenweg kamen wir zu einem Rastplatz mit einer Hütte. Die Besonderheit hier ist der Grenzübertritt von Hessen nach Bayern. Wir durften problemlos weiterfahren. Eine kleine Kapelle wies uns den Weg nach Stockstadt. Die Brücke über die B 469 brachte uns dann zum Sportgelände und schlußendlich dann auch zur Fischerinsel an der Gersprenz. Wir waren zwar etwas zu früh, aber es war schon alles gerichtet. Leider schoben sich einige Wolken vor die Sonne, worauf es etwas frischer wurde. Wir blieben aber an der frischen Luft und genossen Speis und Trank. Es war eine sehr gelöste fröhliche Stimmung. Aber wir wollten ja noch weiter. Also wurden die Räder gerichtet und wir fuhren über die Eisenbahnbrücke auf die östliche Seite des Mains. An Kleinostheim vorbei wäre ich doch, wie schon auf meiner Vortour, beinahe über Kilianus Brücke gefahren. Wir wollten doch mit der Fähre fahren. Also schnell kehrt und an Karlstein vorbei zum Fähranleger. Die Fähre wollte gerade ablegen, kam aber noch zurück und nahm unsere Gruppe noch auf. So genossen wir den Blick nach Seligenstadt von der Fähre aus. Eine halbe Stunde Pause war nun noch angesagt. Für einige Radler war das zuviel. So daß wir dann nach dieser halben Stunde nur noch mit 10 Radlern den Heimweg antraten. Kaum losgefahren hielten wir auch schon wieder an, um einem Mitradler zu ermöglichen sich mit Bargeld zu versorgen. Weiter fuhren wir durch kleine Gäßchen und an Kleingärten vorbei zum Harres See. Am Rande von Froschhausen und an der Drivingrange des dortigen Golf Clubs vorbei radelten wir Richtung Heimat. Die A 3 wurde unterquert, und schon bald waren auch die ersten Häuser von Weiskirchen zu sehen. An Pferdekoppeln vorbei und durch das Villenviertel von Rembrücken radelten wir nach Heusenstamm. Wir überquerten noch die Bieber und schon waren wir nach ein paar Richtungswechseln auch schon am Dortigen Schloß. Durch eine Allee und einen Park erreichten wir die Frankfurter Straße. Ein Waldweg, der direkt zur Müllverbrennung in Gravenbruch und damit auch nach Gravenbruch, wo Holger zu Hause ist, führt. Nach Neu-Isenburg war es nun nicht mehr weit. Nach und nach löste sich nun die Gruppe auf. Nach allem was ich gehört habe, ist sowohl die Tour als auch die Einkehr beim Italiener in Stockstadt bei allen gut angekommen. Danke auch von mir an die Mitradler. Trotz der großen Gruppe war es wieder ein Vergnügen.


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