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11.09.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 zum Meisterturm und zur Viehweide

Viehweide 2018 Bild 1

Es war noch etwas frisch an diesem Morgen. Aber sie kamen doch noch. Bis zur Abfahrt waren wir dann 13 Radlerinnen und Radler, die sich auf die doch teilweise hügelige Strecke wagten. Die Sonne strahlte, und so fuhren wir fast pünktlich los Richtung Stadtwaldhaus.


Über Bahngleise mit engem Drängelgitter und durch den Wald erreichten wir die ehemalige Pferderennbahn in Frankfurt. Auf einem Radweg und durch den Elli Lucht Park erreichten wir das Mainufer. Hier radelten wir Richtung Westen bis nach Höchst, wo wir unsere schon traditionelle Fährfahrt machten. Auch dabei kann man noch etwas lernen. Ein großes Schiff zog mit einer recht hohen Geschwindigkeit an uns vorbei. Der Fährmann erklärte uns, daß auch diese Schiffe nach 1,5 Schiffslängen stehen müssen. Beachtlich. Weiter radelten wir dann auf der nördlichen Mainseite durch den Brüningpark auf der Leunastraße Richtung Liederbach. Am gleichnamigen Bach entlang und unter der Autobahn hindurch stieg der Weg nun langsam aber stetig an. In Oberliederbach radelten wir dann durch die Felder, und es wurde uns allen ein wenig warm. Bei einer Gesundheitspause am Lachgraben, der heißt wirklich so, entledigten sich die meisten Radler ihrer Jacken. So radelten wir dann weiter leicht bergan Richtung Kelkheim. Kaum hatten wir K.-Münster auch wieder verlassen stellte sich uns ein kurzer, aber knackiger Anstieg in den Weg. Doch noch reicht die Kraft und wir fuhren durch den Wald Richtung Schwimmbad, von wo man einen schönen Blick auf die Skyline von Frankfurt hatte. Der Weg hoch zur Gundelhard ist nicht nur wegen der Steigung, sondern vor allen Dingen wegen des Untergrundes anstrengend. Nach einer kurzen Gesundheitspause erwartete uns das nächste steile Wegstück, aber dann hatten wir den höchsten Punkt erreicht. Nun ging es auf dem Albertsweg bergauf und auch rauschend bergab bis zum Meisterturm. Ein Teil unserer Gruppe ließ es sich nicht nehmen die 173 Stufen der Wendeltreppe auf den Meisterturm zu steigen. Man hatte ja eine schöne Weitsicht. Der Rest rollte zur Pest Kapelle, von wo man auch einen schönen Blick über Hofheim, Hattersheim und den Flughafen hatte. Wieder vereint fuhren wir bergab und an einem Wildgehege mit Damm- und Schwarzwild vorbei zur Pause an der Viehweide. Der weite Blick wurde in der Sonne oder im Schatten genossen. Die Bedienung war flott und so konnten wir auch bald ohne zu hetzen die Rückreise antreten. Die Abfahrt mit dem herrlichen Blick auf Frankfurt wurde immer schneller und endete abrupt an einem Querweg, der uns zum Welschgraben führte. Wir fuhren weiter leicht bergab bis zur A 66. Hinter der Unterführung war die Straße gesperrt und ein kleiner Umweg stand an. Dieser führte uns direkt zur Heimat vom Monikas Fahrrad. Einem Fahrradladen in Frankfurt Zeilsheim. Es ging weiter am Welschgraben entlang und mit zwei Richtungsänderungen erreichten wir die Straße nach Sindlingen. Zweimal unter der Bahn hindurch und über einen Ampelgesteuerten Kreisel radelten wir noch kurz durch die Sindlinger Altstadt und waren auch schon flugs auf der Werksbrücke West der ehem. Hoechst AG. Das ging ja wie im Fluge. Weiter am Industriepark vorbei radelten wir zu den Schwanheimer Wiesen. Hier verabschiedete sich der erste Radler Richtung Langen. Das restliche Dutzend fuhr weiter durch den Wald am Golfplatz entlang Richtung Commerzbank Arena. An der Straßenbahnhaltestelle vorbei und über die Eisenbahnbrücke an der Mörfelder Straße waren wir auch schon fast zu Hause. Am Stadtwaldhaus schloß sich der Kreis und am Forsthaus an der Friedensalle verabschiedete man sich in die unterschiedlichsten Richtungen. Trotz aller Anstrengungen war es mal wieder eine schöne Tour.




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Viehweide 2018 Bild 2

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